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Internationale Antik- Uhrenbörse in Eisenbach

Eisenbacher Antikuhrenbörse & Beha-Uhren

Alte Schwarzwalduhren als Wertanlage? Hubert Wursthorn ist davon überzeugt. In einer Zeit der Krise und höchster Staatsverschuldung wisse man ohnehin nicht, ob das Geld seinen Wert behalte. Schwarzwalduhren sind nicht nur ein wunderschönes Schmuckstück, sondern auch eine Kapitalanlage. Und momentan seien „die Preise im Keller“. Das werde sich ganz bestimmt wieder ändern.

Rolf und Hubert Wursthorn sind Uhrensammler aus Leidenschaft. Gemeinsam laden sie zur 13. Antik-Uhrenbörse nach Eisenbach ein. In den Händen halten sie eine wertvolle Beha-Kuckucksuhr. Im Hintergrund ist übrigens das bekannteste Beha-Prachtstück. Es handelt sich um eine heute noch genau gehende Weltzeituhr von 1860. Sie ist in das Hotel „Bad“ eingemauert und hat eine Länge über zwei Stockwerke.

13. Internationale Eisenbacher Antikuhrenbörse
Die 13. Internationale Eisenbacher Antik-Uhrenbörse findet am 24. und 25. April 2010 in der Wolfwinkelhalle in Eisenbach im Hochschwarzwald (Nähe Titisee) statt. Öffnungszeiten sind am Samstag von 9 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 16 Uhr.

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Das wissen natürlich auch die zahlreichen Uhrenliebhaber, die Ende des Monats zur mittlerweile schon 13. „Internationalen Eisenbacher Antik-Uhrenbörse“ strömen. An die 80 Aussteller aus ganz Europa hätten sich bereits angemeldet. „Eine perfekt funktionierende Schwarzwalduhr ist da schon ab 400 Euro zu haben“, ist Hubert Wursthorn sicher. Dabei handle es sich sogar um ein „antikes Stück“. „Die ist billiger als eine neue. Und das noch mit Funktionsgarantie.“

Damals, am 25. April 1997, wurde die allererste Eisenbacher Uhrenbörse veranstaltet. Rund 2000 Besucher zählten die etwa 60 Händler in der Wolfwinkelhalle. Auslöser war der 100. Todestag eines der besten Uhrmacher seiner Zeit – Johann Baptist Beha. Wie es der Zufall will, war Beha der Urgroßvater von Huberts Mutter, der Seniorchefin des heutigen Bad-Hotels.

Schon immer hatte sich ihr Mann, Rolf Wursthorn, für die einstige Uhrenindustrie Eisenbachs interessiert, schließlich zählte das Dorf „auf dem hohen Wald“ zu den bedeutendsten Produktionsstätten im Schwarzwald. 1808 kam in Eisenbach auf sieben männliche Einwohner (Kinder mitgerechnet) vier Uhrmacher, Schildermaler und Uhrenhändler. Oder anders gesagt: Von zwölf Häusern beschäftigten sich neun mit der Uhrmacherei. Daraus ist die heutige Feinmechanikindustrie entstanden.

Dafür interessierte sich vor 30 Jahren ein Professor Schneider. Er war öfters in Eisenbach zu Besuch und erzählte Rolf Wursthorn immer wieder von den Beha-Uhren. Die Begeisterung steckte schließlich auch den damals jugendlichen Hubert an, „mit welcher Präzision die Menschen früher so hochwertige Uhren herstellten.“ Nicht umsonst fanden die Uhren aus dem entlegenen Dorf im Hochschwarzwald ihre Märkte in alle Welt. Professor Schneider brachte drei Bücher mit Beha-Uhren heraus. Sie verursachten eine rege Nachfrage nach den Produkten Eisenbacher Kunstfertigkeit.

Als Behas 100. Todestag näherte, fassten Vater und Sohn Wursthorn den Entschluss, eine Gedenkausstellung auszurichten. Der Erfolg war riesig, erinnern sich heute beide noch gerne zurück. Kurzfristig warben sie auf der „Antikuhrenbörse“ in Furtwangen für ihre eigene Messe im nahen Eisenbach. „Wir kannten die Verantwortlichen gut.“ Gedanken an eine mögliche Konkurrenz hatte man offenbar nicht.

Mobiles Internet für die Antikuhrenbörse

Antikuhrenboerse.mobi ist die kleine Schwester von Antikuhrenboerse.de sowie unseren erfolgreichen Internetseiten für den Schwarzwaldurlaub. Aufgrund der guten Erfahrungen wird das Handy-Web ausgebaut und mit vielen Tipps sowie aktuellen Informationen aus dem Schwarzwald ausgestattet. Damit sind Sie überall informiert - auch während Ihrer Reise. Netzverbindung vorausgesetzt. Bild antippen!

 
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